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Ein fruchtbetonter Rotwein aus dem Douro mit Aromen dunkler Beeren und feinen Holznuancen. Kraftvoll, harmonisch und ideal zu würzigen Fleischgerichten oder Käse.
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Ein aromatischer Douro‑Rotwein mit intensiven Noten roter und schwarzer Früchte sowie feinen Gewürzakzenten. Ausgewogen, strukturiert und mit elegantem Abgang – vielseitig zu Fleisch, Pasta und Käse.
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In Estremoz kommt kein Winzer an ihm vorbei: Miguel Louro. Ikonenbrecher, Genie und Provokateur, der sich einst mit einem Pokergewinn nicht den Jugendtraum Porsche erfüllt hat, sondern den Weinbauernhof von der Quinta do Mouro kaufte.
Die Bürger von Estremoz sind stolz auf ihre Stadt, die auf über 800 Jahre Lokalhistorie aufbaut. Sie sind stolz auf ihren Marmorstein, auf ihre Handwerklichen und Kunsthandwerklichen Kenntnisse und Erzeugnisse, auf ihr Kulturerbe und auf ihre Küche und Keller. So wundert es nicht, dass Estremoz ein quirliger Marktplatz geblieben ist, und das zeigt sich jeden Samstag wieder auf dem Platz mitten im Zentrum. Dem »Rossio«.
Noch vor der Morgendämmerung verwandelt sich das sonst idyllische mit fliederfarben blühenden Jacaranda Bäumen bewachsene Karree in aller Herrgottsfrüh in einen Open-Air-Bazar. Verkaufstische werden aufgestellt. Kürbisse und Kohlköpfe zu Bergen gestapelt. Eingelegte Oliven und Lupinenkerne verströmen appetitlichen Duft. In tragbaren Käfigen gackert und gurrt es. Irgendwo blöken Schafe.
Es wuselt wie früher auf dem »Rossio« im Herzen von Lissabon, glaubt man, aber davon will in Estremoz niemand etwas hören. Ihr »Rossio« ist viel schöner - und größer. Stimmt. Beides. Gerahmt wird er von einer Galerien Kirchen, dazu zählen die »Igreja de São Francisco« mit dem kostbaren »Jessé«-Baum aus Holz mit Goldüberzug, das Kloster »Convento dos Congregados«, das Haus des Malteserorden »Convento das Maltezas«, und der emblematische Palast in dem Azulejos aus 800 Jahren Kunstgeschichte ausgestellt sind. Aber auch das pittoreske Caféhaus »Águias d’ Ouro« und der klassizistische Brunnenteich »Gadanha« befinden sich hier.
Auf dem Markt findest du kulinarischen Köstlichkeiten der Region. Olivenöl, das grüne Gold der Antike. Hausmacherwürste, luftgetrockneter Schinken, und Speck vom Schwarzen Schwein. Wenn du den »Porco Preto« Schinken einmal probiert hast, vergisst deine Zunge das außerordentlich nussige Aroma nie wieder. Grieben »torresmos« gibt es zu kaufen, die naschst du wie gebrannte Mandeln auf der Kirmes aus einem Papiertütchen. Magst du eher Süßes, probiere Schmalzgebäck »filhós« oder »charrutos«, mit Zucker und Zimt bestreut, warm und fluffig frisch in Öl gesotten.
Gegen acht Uhr füllt sich der Markt. Es wird gefeilscht, angepriesen und »conversa« gehalten. Hühner und Kaninchen werden begutachtet und befühlt. Weidetiere wechseln den Besitzer. Schmiedemeister reparieren Hufeisen und Tierglocken, im Kaffee klimpert der Espressolöffelchor. Überall hörst du die morgendliche Begrüßungsformel »bom dia«, ob man sich kennt oder nicht. Mach einfach mit, grüß alle und jeden, denn näher kommst du dem Alltag im Alentejo auf einer Reise kaum mehr.

Nach all dem Trubel steht dir vielleicht der Sinn nach einem ruhigen Plätzchen, mit einem Glas Wein, das genauso authentisch quirlig wohltut wie das Treiben auf dem Markt. Dann geh zum Zahnarzt, sagen die »Estremocense«, und meinen das keineswegs ironisch, denn tatsächlich ist der berüchtigt bekannte und beste Winzer der Gegend von Beruf Zahnarzt. Miguel Louro heißt er. Einen Exzentriker nennen ihn die einen, einen Genie die anderen. Beides trifft zu. Denn Miguel Louro redet niemandem nach dem Mund, obwohl er in jeden hineinschaut. Seit er seine Praxis im 40 Kilometer entfernten Städtchen Évora eröffnet hat, und seinen Patienten seither predigt, Zähneputzen, Zähneputzen, Zähneputzen, sind die Zahnerkrankungen in der Region gesunken. Ein Genie ist er weil er Wein von höchster Güte keltert, und das gänzlich ohne önologische Vorkenntnisse. »Der Louro macht seinen Wein in der Garage«, spotteten die Mitstreiter. Längst spottet niemand mehr. Denn Miguel Louros Weine zählen mittlerweile mit Abstand zu den besten des gesamten Alentejo, ist sich die internationale Fachwelt einig. Fragt man Louro nach seinem Erfolgsrezept, sagt er, er hat keines und das sei vielleicht das Geheimnis.
Der energische »Senhor« brennt für seine Leidenschaft Wein anzubauen. Deswegen hat er 1979, just 26 Jahre jung, eine Quinta gekauft. Anstatt einen Porsche, lächelt er verschmitzt. Versunken in Gedanken an ein Pokerspiel, das ihm eine Menge Geld für den Erwerb der 300 Jahre alten »Quinta do Mouro« im Nordwesten von Estremoz beschert hat. Zahnarzt ist er trotzdem geworden und unterhält seine Praxis in Évora.
Louro selbst nennt sich Poet, der Wein anstatt Worte kreiert. Das haut meistens gut hin, manchmal eher nicht, und sobald es um kaufmännische Angelegenheiten oder gar Vorschriften geht, gar nicht. Eine Aversion gegen Konventionen sagt man Louro nach, vielleicht sind es aber gar nicht die Regeln, die ihn stören, vielleicht sind es eher diejenigen, die sie machen. Konflikten weicht er grundsätzlich nicht aus, vielleicht tritt er, rein metaphorisch betrachtet, sogar mit seinen Weinreben in Konflikt. Denn auch die wachsen auf der »Quinta do Mouro« nicht nach dem Regelbuch für Weinkultur, sondern danach, wie sie am besten wachsen.
Wein wächst, wie er wächst, glaubt Louro, und nach diesem Prinzip gedeihen auf der »Quinta do Mouro« seit 1989 auf 33 Hektar Schieferboden gänzlich ohne Bewässerung prächtige Trauben und Rebsorten für sehr eigenwillige und sehr individuell nuancierte Weine. Rebstöcke wachsen offen und in die Höhe, zwanzig bis dreißig Zentimeter höher als üblich, ihre Ranken dürfen sich ausdehnen und bilden mit ihrem Laub ein natürliches Schattendach. Die »Quinta« heißt ja nicht umsonst »Quinta«, hier wird Landwirtschaft betrieben. Früher weideten Kühe und Schafe auf den Hügeln, heute wachsen dort Weinstöcke.

Miguels Sohn Luís, einer von fünf Kindern, ist ebenfalls Winzer – und promovierter Weiningenieur. Er folgt modernen Produktionstechniken und wählt bewusst neue Wege. Diese generationsübergreifende Diskrepanz zwischen Vater und Sohn in Bezug auf ihre Beziehung zum Weinanbau sorgt für Debatten, deren Gegensätzlichkeit sich im Geist der Weine der »Quinta do Mouro« widerspiegeln und die Weine von Vater und Sohn zu international anerkanntem Erfolg führen.
Zu den Monokasten gehören »Petit Syrah«, »Cabernet Sauvignon« oder »Trincadeira«, »Touriga Nacional« und «Petit Verdot«. Samt und sonders voluminöse Tropfen, die die gesamte Aromen Spannbreite der Erde ohne Schatten des Alentejo in sich aufnehmen und als Rotweinliebhaber samten alle deine Geschmacksnerven wachrütteln. Dezente Würze, sanfte Säure, kräftiges Holz, dunkle Früchte, vermählt mit Nuancen von Schokolade. Bei jedem Wein neu komponiert. Im Andenken an die Gründerfamilie der »Quinta do Mouro« gibt es einen eigenen »Zagalos«-Label rot und weiß, wobei speziell der Weiße aus manueller Pflückung und sechs Monaten Barrique in gebrauchten 300 Liter Fässern aus französischer Eiche, davon sechs Wochen nach »Bâttonage«-Manier stets bewegte »Alvarinho», »Arinto«, »Gouveia« und »Verdelho«, einen extrem klaren fruchtigen Wein von zarter Säure und blumigem Bouquet hervorbringt, der Gaumen und Zunge geradezu explosiv erfrischt. Ein genialer Begleiter zu Schaltieren und Co. Unbegrenzt erhältlich sind die edlen Tropfen des Zahnarztes allerdings nicht, und herausragend schmecken sie alle, deswegen bestelle am besten gleich deinen Favoriten in der Vinho Bar.
(Fotos: Quinta do Mouro)
Der Vinho da Talha
Schon die Römer wussten gute Tropfen im Weingarten Lusitaniens zu schätzen und ließen ihn im Tonfass ruhen. Wie das genau funktioniert und wie dieser Wein schmeckt, erfahrt ihr auf unserem Rundgang durch das Dorf der Mönche »Vila dos Frades« .… » (erscheint am 15. Juni 2023)

Zutaten für 8-10 Personen:
Zubereitung:
Serviervorschlag:
Auf vorgewärmten Tellern die Bäckchen nach Belieben anrichten, dazu passen ganz hervorragend frische Salate und Kartoffelbeilagen.
Bom appetit.
Wein-Empfehlung aus der Vinho Bar: Zur Krönung kommt die Magnumflasche QUINTA DO MOURO CABERNET SAUVIGNON auf den Tisch. Das Festmahl kann beginnen.
Als Magnum ganz besonders: Wenn sich das Bouquet des QUINTA DO MOURO CABERNET SAUVIGNON im Glas öffnet, zeigt es sämtliche Facetten der Cabernet Sauvignon: zarten, aber reinen Cassis- und Heidelbeerduft, herb-grasige Nuancen, leichten Erdgeruch sowie eine reizvolle Andeutung von jungen Walnüssen. Keine Frage: Das ist ein wahrer Genusswein mit großem Potenzial. Steht den tollen Cabernet Sauvignon Weine aus dem Napa Valley nichts nach, im Gegenteil. Unbedigt verkosten! Dekantieren und genießen! Ein Reinsortiger mit reichlich Stil: bestens zu Wildgerichten, Steaks und Köstlichkeiten vom Grill. Auch zu geschmackvollen Eintöpfen ein wahrer Genuss. Seine ideale Trinktemperatur liegt bei 17 bis 18 °C.
Olá, ich bin Catrin Ponciano. Portugal ist meine Wahlheimat seit 1999. Bis 2006 war ich Küchenchefin, dann habe ich in Portugal das Messer gegen einen Stift als Werkzeug getauscht. Seither veröffentliche ich redaktionelle Beiträge und Blogs über Portugals Kultur, Geschichte, Politik, über Land und Leute, über Kulturerbe, Musik und Kunst, und über allerfeinste Speisen, Märkte, Weine, und Liköre. Als Schriftstellerin publiziere ich literarische Reisebücher, Essays, und Kriminalromane am Schauplatz Portugal. Als Kulturvermittlerin begleite ich Bildungsreisen, Journalistenreisen und TV-Drehteams. Wer mehr über mich erfahren möchte, schaut und liest hier weiter: www.catringeorge.com
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© Bildrechte der Weingutsfotos: jeweilige Weingüter.
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Herzlichen Dank, liebe Annegret Volz, winkt Catrin aus Portugal.
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