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Du liebst Straßenfeste? Dann reist du nach Portugal im Monat Juni goldrichtig.
Im Sommermonat Juni feiern Lissabon und Porto ihre Schutzheiligen. In Lissabon findet am 13. Juni zu Ehren des Heiligen Santo António sogar der Städtetag statt und in Porto am 24. Juni zu Ehren des Heiligen Johannes, dem Täufer - São João.
Offiziell werden die »Santos Populares« wie Portugal seine beiden Haupt-Volksheiligen nennt, mit raffiniert choreografierten Tanzparaden vorgeführt, auf Portugiesisch »Marchas Populares«, und die allerorts ansässigen Folklorevereine konkurrieren alljährlich wieder mit synchrontänzerischen Darbietungen und Showeinlagen.
Den Auftakt zu den Juninächten »Noites Juninas« macht allerdings kein Heiliger, sondern das Andenken an den Nationaldichter Luis de Camões am 10. Juni, der Portugals Seefahrergeschichte in seinem Volksepos „Die Lusiaden“ in poetischen Balladen in über tausend Strophen verfasst und 1576 veröffentlicht hat.
Zum Heiligen António war es früher Brauch, dass Frauen in heiratsfähigem Alter alle Heiligenpüppchen mit dem Gesicht zur Wand drehten, bis ein geeigneter Bräutigam auftauchte. Auch heute noch glauben junge Brautpaare ehern an die segnende Hand über die Liebe an Santo António und versuchen unbedingt sich am 13. Juni das Jawort zu geben.
(Foto: Canva)Am 12. Juni abends geht es aber schon los: Lissabons zwei Kilometer lange Prachtallee Avenida da Liberdade im Herzen der Stadt avanciert zum Laufsteg für Showeinlagen. Im Anschluss daran geht es weiter mit Prozession zu Ehren des Schutzpatrons. Kaum hat sich der Weihrauchduft verflüchtigt, senkt sich die Nacht über die Kapitale. Die »Festa« beginnt. In den mit bunten Girlanden geschmückten Gassen und Hinterhöfen in der Altstadt rauchen Holzkohlegrills. Es gibt Sardinen, Brot, und Rotwein dazu, am liebsten von der Halbinsel Setúbal, gekeltert aus Portugals ältester Rebsorte Periquita. Jede Nacht wieder, bis Ende Juni prostet Lissabon dem Himmel, dem Leben und dem Frohsinn zu. Solltest du also deine Reise in die Schöne am Tejo im Juni planen, überlege dir gut, wo du nach einem Quartier suchst.
In Porto geht die größte Party des Jahres erst in der Johannisnacht vom 23. auf den 24. Juni los. Der Schutzpatron der altehrwürdigen Hafenstadt am Douro ist Johannes der Täufer. Hier ist es Brauch, kleinblättrig getrimmte Basilikumpflanzen mit poetischen Botschaften versehen als Glücksbringer zu verschenken. Überall auf der Straße werden Plastikhämmerchen in grellen Farben feilgeboten sowie große Papierballons zum Auffalten mit Brennpaste in Döschen. Kugelrunde lila blühende Knoblauchblumen gibt es außerdem zu kaufen. Sämtliche Hauptstraßen im Stadtzentrum werden gesperrt. Buden und Bühnen aufgebaut. Karussells montiert. Ganz Porto fiebert der Nacht der Nächte entgegen: Der »Noite de São João«.
Mein persönlicher Tipp an dich: Platzangst ist in Porto während der Johannisnacht kein guter Begleiter. Spätestens bei Sonnenuntergang ist es überall brechend voll. Permanent klopft dir jemand mit einem piepsenden Plastikhämmerchen oder mit einer Knoblauchblume auf den Kopf. Das tut nicht weh und beschert Riesengaudi. Am besten kaufst du dir selbst ein weiches Hämmerchen, klopfst und piepst kräftig mit und lässt dich von der ungebremsten Lebensfreude der Portuenser anstecken.
(Foto: Catrin Ponciano)An privat aufgestellten Grillstationen isst du für kleines Geld Sardinen mit Maisbrot »Broa« und trinkst dazu in Porto natürlich Portwein. Während des Anstehens lernst du Leute kennen. Aus Porto, aus Portugal, aus der ganzen Welt kommen sie zur Johannisnacht in die Weltkulturerbe-Stadt am Douro.
Man erzählt sich anekdotenreich ausgeschmückt, warum man hier ist. Manche suchen Segen, andere Erlösung, wieder andere möchten etwas Trauriges vergessen. Gemeinsam zünden Freunde, Pärchen oder Familien die Brennpaste im Inneren des Ballons an, und wünschen sich etwas. Mit Einbruch der Dunkelheit schweben tausende leuchtendrote Ballons über Portos Dächer hinweg während Live-Bands und Discjockeys den Nachtschwärmern mit wummernden Beats einheizen.

Um Punkt Mitternacht knipst Porto das Licht aus. Laser-Lichtblitze zucken über den Douro, die Brücken, die Kirchen und Klöster gen Sternenhimmel. Die Menge hält den Atem an - dann geht es los: Feuerwerkmeister haben auf die Stahlbogenbrücke D. Luis und auf einem mitten im Douro vor Anker liegenden Marineschiff eine Raketen-Symphonie montiert, die Porto mit Vila Nova de Gaia am Ufer gegenüber samt Portweinkellereien sechzehn Minuten lang in magisches Licht tauchen wird.
Zu Ende geht das Mammutfest am folgenden Nachmittag, während Portweinwinzer für einen Tag Kapitän spielen, an Bord der Rabelo-Barken steigen, die einst Portweinfässer aus dem Hohen Tal des Douro bis nach Porto transportiert haben, die Segel hissen und zur gutgelaunten Regatta auf den Douro Fluss aufbrechen.
(Foto: 123rf)Je nach Windstärke und Geschick der Winzer mit ihrer Mannschaft an Bord, zieht sich das Spektakel durchaus mehrere Stunden in die Länge. Als Wettkampf betrachtet die Regatta niemand, weder an Bord noch am Ufer. Man pflegt die uralte Tradition.
Du sitzt in einer angesagten Bar direkt am Kai in Vila Nova de Gaia, beobachtest die geschichtsträchtigen Holzbarken kreuz und quer flussaufwärts segeln – oder bei Flaute eben nicht - vor dir ein Glas mit gekühltem weißen Portwein oder mit wohltemperierten Tawny von der Quinta de la Rosa aus Pinhão. Entspannender kann der berühmte Ausblick auf das UNESCO Erbe von Porto und die zweistöckige Stahlbogenbrücke kaum mehr sein, während die Barken im Dämmerlicht nebeneinanderher schunkeln.
Die Vinho Bar glänzt mit einem Sortiment frischer Weine und die wollen wir kosten. Freue dich auf einen Ausflug durch Portugals Rebsorten mit Sommerküche…

Ganz Portugal grillt von Mitte Juni bis Mitte August täglich Sardinen, denn nur dann ist Sardinenfangsaison, sonst beschützt den Schwarmfisch die Nordatlantik- Fangschutzklausel.

Fotos Rezept: Canva
Olá, ich bin Catrin Ponciano. Portugal ist meine Wahlheimat seit 1999. Bis 2006 war ich Küchenchefin, dann habe ich in Portugal das Messer gegen einen Stift als Werkzeug getauscht. Seither veröffentliche ich redaktionelle Beiträge und Blogs über Portugals Kultur, Geschichte, Politik, über Land und Leute, über Kulturerbe, Musik und Kunst, und über allerfeinste Speisen, Märkte, Weine, und Liköre. Als Schriftstellerin publiziere ich literarische Reisebücher, Essays, und Kriminalromane am Schauplatz Portugal. Als Kulturvermittlerin begleite ich Bildungsreisen, Journalistenreisen und TV-Drehteams. Wer mehr über mich erfahren möchte, schaut und liest hier weiter: www.catringeorge.com
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Das Dorf »Fernando Pó« erreichst du wunderbar mit dem Zug. (Donnerstags und samstags mit dem eigens bereitgestellten IC-Intercidade vom Bahnhof Lissabon-Orient) Bereits auf der Fahrt vom Orientbahnhof quer durch Lissabon, über die legendäre 25. April-Brücke über den Tejo gen Süden weiter Richtung Setúbal bis zu dem Behelfsbahnhof, »Apeadeiro Fernando Pó« dringst du vor in die Tiefebene an der Sado-Mündung, bedeckt mit Rebstöcken, Schirmpinien und Korkeichen, soweit das Auge reicht.
Wein muss atmen. Am besten gedeiht er deswegen in Gegenden, in denen seicht und stetig Wind weht. So wie in...
© Bildrechte der Weingutsfotos: jeweilige Weingüter.
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